Netzwerk nachhaltige Softwareentwicklung

In Forschungsprojekten wird oft Software entwickelt, die nicht nur für die Datengenerierung entwickelt, sondern auch für die Darstellung der Daten eingesetzt wird. Im Fall der Darstellung und Repräsentation der Daten ist es notwendig, die Software auch nach Ende des Forschungsprojekts und somit auch nach Ende der Finanzierung weiter zu betreiben. 

Wir, Susanne Blumesberger (UB) und Raman Ganguly (ZID) sind öfters mit dieser Fragestellung konfrontiert und möchten diese Herausforderung gerne in einem breiteren Rahmen diskutieren. Der Schwerpunkt soll dabei auf folgende drei Fragestellungen gelegt werden: 

  1. Wie kommen Forschungsprojekte zu qualifizierten SoftwareentwicklerInnen? Dabei geht es nicht nur darum qualifizierte EntwicklerInnen zu finden, sondern auch EntwicklerInnen, die rasch ein Verständnis für die Daten und für die Forschungsfrage aufbauen können. 
  2. Wie kann die entwickelte Software zentral betrieben werden? Wie kann Fehlerhandling (in der Software tauchen Fehler auf), Operation (Wo und in welcher Umgebung läuft die Software) und Support (Wer kann Fragen von Usern zur Software beantworten) für eine Vielzahl an unterschiedlicher Software nachhaltig gewährleistet werden? 
  3. Wie können von Grund auf Daten und Software getrennt gehalten werden, so dass auch nach einem möglichen Verlust der Software möglich ist, die Daten weiterhin verfügbar zu machen? 

Unsere Idee ist es, ein Netzwerk an der Universität Wien aufzubauen um diese Fragestellungen möglichst umfassend  zu diskutieren, um Wissen und Erfahrung auszutauschen und um ForscherInnen während der gesamten Projektlaufzeit Unterstützung anbieten zu können. 

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Susanne Blumesberger (susanne.blumesberger@univie.ac.at) und Raman Ganguly (raman.ganguly@univie.ac.at)