Rechteklärung in Digitalisierungsprojekten

22.02.2019

Das Digitale Deutsche Frauenarchiv hat eine übersichtliche Broschüre mit juristischen Tipps für die praktische Arbeit herausgegeben.

Immer mehr Objekte werden für die Bildungs-, Forschungs- und Medienarbeit im Internet frei zugänglich gemacht. Am Beginn von Digitalisierungsprojekten an Kulturinstitutionen, wie Bibliotheken und Archiven, steht meist eine aufwendige Rechteklärung für die Nutzung und öffentliche Präsentation unterschiedlicher Materialien im Netz. Es ist immer noch eine Herausforderung die Nutzungsrechte für jedes einzelne Objekt einzuholen.

In der vorliegenden Broschüre wurden anhand eines konkreten Beispiels Fragestellungen und Erfahrungsberichte aus Institutionen in Deutschland zusammengefasst und mit einer Anwaltskanzlei verständlich aufbereitet, dabei wurden auch neue deutsche Gesetzesnovellen und die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) berücksichtigt.

Wenngleich sich die Broschüre auf deutsches Recht bezieht, eignet sie sich für einen gedanklichen Leitfaden hinsichtlich der Rechteabklärung im Zusammenhang mit einem geplanten Digitalisierungsprojekt auch bei uns. Die Themen reichen von Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht und Datenschutz, Digitalisierung von Archivgut, bis hin zu Terminalnutzung und Lizenzierung. Auch die Frage „Was darf ich online stellen?“ wird klar und nachvollziehbar beantwortet.

 

Valie Djordjević und Paul Klimpel (2018): Bewegungsgeschichte Digitalisieren: Praxistipps zur Rechteklärung.

Achtung: Die Beurteilung richtet sich nach deutschem Recht!