Wiederverwendung von Forschungsdaten

18.09.2019

Für ein aktuelles Forschungsprojekt zum Thema Re-Use von offenen Forschungsdaten werden InterviewpartnerInnen gesucht.

Open Research Data (ORD) bezieht sich in der Forschungs- und Innovationspolitik auf das Recht, Forschungsdaten abzurufen und wiederzuverwenden. Auf europäischer Ebene hat die Europäische Kommission in ihrem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, Horizont 2020, von 2014 bis 2016 ein flexibles „ORD-Pilotprojekt“ durchgeführt. Diese Aktion wurde dann ab dem Arbeitsprogramm auf alle Themenbereiche von Horizont 2020 ausgedehnt 2017 dann mit der Möglichkeit, sich unter bestimmten Umständen abzumelden („open data as the default“).


In Zukunft werden weitere Forschungsdatensätze geöffnet werden. Der Wert dieser Forschungsdaten liegt jedoch nicht nur - oder vor allem - in ihrer Offenheit, sondern auch in ihrer tatsächlichen Wiederverwendung durch andere Wissenschaftler, die Wirtschaft und die Gesellschaft. Die Annahme, dass offene Forschungsdaten automatisch wiederverwendet werden, ist jedoch zu einfach. Vielmehr handelt es sich bei dem Forschungsökosystem um ein komplexes System mit vielen Faktoren, die die Aufnahme und Wiederverwendung vorhandener Forschungsdaten erleichtern oder behindern können.


Für qualitative Interviews werden (auch internationale) PartnerInnen gesucht, die Erfahrung mit der Wiederverwendung von offenen Forschungsdaten haben, also diverse User, Forschende und andere Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen, beispielsweise auch aus Bibliotheken.

Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, dann nehmen Sie bitte direkt Kontakt mit dem Projektleiter Daniel Spichtinger auf: Daniel.Spichtinger@lbg.ac.at


Mag. Daniel Spichtinger, M.A.
Open Innovation in Science Center, Ludwig Boltzmann Gesellschaft
Nußdorfer Straße 64, 2nd floor, A-1090 Vienna

 

Weitere Informationen zum Projekt