Rechtliches rund um Open Science

17.04.2024

Eine Studie im Auftrag des österreichischen Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung ist erschienen.

Open Science soll durch freie Zugänglichkeit und Re-Use von öffentlich finanzierten Forschungsarbeiten und ihren Ergebnissen die Wissenschaften für die Öffentlichkeit zugänglich machen und Innovation fördern. Besonders juristische Aspekte der Open Science im nationalen und internationalen Kontext beschäftigen die Forschenden in Österreich und führen zu Unsicherheiten.

Folgende Themenbereiche wurden in der Studie aufgrund von Interviews mit Forschenden identifiziert: freie Lizenzen, Zweitverwertung von Ergebnissen, Datenschutz und Datenzugang (auch unter Berücksichtigung der Registerforschung), Rights Retention Strategien (RRS), Steuerrecht, Wettbewerbsrecht, EU-Rechtsakte zu Digitalisierungsmaßnahmen und Aufklärungsbedarf über die Rechtslage.

Es wurden auch Vorschläge für legislative und begleitende nichtlegislative Maßnahmen zur Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen für Open Science erarbeitet, um konkrete Empfehlungen für ein funktionierendes Open Science System zu schaffen, das zunehmend auch in einem internationalen Umfeld zu finden ist.

 

Škorjanc, Žiga (2023): Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen für Open Science in Österreich.